Staubsauger Test 2017

Noch vor ca. 50 Jahren besaßen lediglich 65 % der deutschen Haushalte einen einfachen handelsüblichen Staubsauger und zu dieser Zeit waren es die am weiten verbreitetsten Gebrauchsgüter in deutschen Haushalten. Heute gibt es so gut wie keinen Haushalt mehr der keinen Staubsauger besitzt und sehr viele dieser Haushalte haben mittlerweile nicht nur ein Reinigungsgerät im Haus sondern neben dem Bodenstaubsauger noch ein Hochdruckreiniger, ein Handstaubsauger oder ein Fenstersauger.

Die Geräte erleichtern uns nicht nur den Alltag sondern sie helfen uns auch dabei kostbare Zeit zu sparen und uns auf das wesentliche im Leben fokusieren zu können. Dies belegen auch die Verkaufszahlen, denn bereits 2014 wurden weltweit knapp 119 Millionen Staubsauger verkauft und bis 2019 werden es schätzungsweise weit mehr als 130 Millionen sein.

Staubsauger sind in der heutigen Zeit in jedem Haushalt zu finden und unverzichtbare Geräte im Kampf gegen den täglichen Schmutz. Die praktischen Geräte wurden in den USA Ende der 1880er Jahre erfunden, erstmals kommerziell wurden Staubsauger ab 1908 von der amerikanischen Firma Hoover erzeugt und vertrieben. Die Funktionsweise von Staubsaugern ist im Grunde genommen bei allen Geräten gleich. Ein handelsübliches Gerät besteht aus einem beweglichen Korpus, in dem ein Elektromotor einen Unterdruck erzeugt. Ein Gebläse produziert nun einen Luftstrom, der den Schmutz und Staub über eine Bürste einsaugt. Verschieden Filtersysteme reinigen die verschmutzte Luft, welche danach den Motor zwecks Kühlung durchströmt und wieder ins Freie gelangt. Die Bürsten sind entweder direkt am Korpus angebracht oder mit diesem mittels Schlauch und Saugrohr verbunden. Als wechselbares Zubehör gibt es Bürsten für verschiedenen Bodentypen und Spezialdüsen, die am häufigsten verwendeten Papierfiltersäcke müssen regelmäßig getauscht werden.

Natürlich stellt sich die Frage weshalb man mehr als nur einen Staubsauger haben sollte oder wieso es überhaupt mehr als nur einen gibt. Die Antwort darauf ist ganz einfach: Jeder entscheidet selbst welchen Sauger er braucht und ob einer reicht oder ein zweites Gerät sinnvoll ist! Ein Hausbesitzer mit einer kleinen Familie der einen Garten und eine Garage besitzt wird sich sicherlich Gedanken darüber machen, ob ein Hochdruckreiniger oder ein Laubsauger für ihn sinnvoll sind und sich lohnen. Denn die Zeit die er damit einsparen kann bei der Reinigung seines Autos, der Terrasse oder des Gehwegs kann er für seine Familie einplanen. Mit dem Laubsauger lässt sich das Laub beispielsweise erheblich schneller aufsammeln als mit einem Gartengerät. Eine Studenten-WG hingegen muss sich da weniger Gedanken machen, denn da reicht ein Bodenstaubsauger meist vollkommen aus. Da sich die Mitbewohner der WG ständig ändern, werden solche Investitionen von denen die Nachfolger noch etwas haben ohne etwas dafür gezahlt zu haben eher vermieden und nur dann angeschafft wenn der alte Staubsauger den Geist aufgegen hat und es sein muss.

Verschiedene Staubsauger-Typen im Test 2017

Bei mobilen Putzgeräten die im Hausgebrauch und in Werkstätten Verwendung finden haben sich drei Gerätetypen durchgesetzt. Am beliebtesten sind in unseren Breiten die Bodenstaubsauger. Diese bestehen aus einer Geräteeinheit, die zwecks Mobilität mit Rollen oder Rädern ausgerüstet ist. In ihr befinden sich Motor, Gebläse, Filter, Beutel sowie eventuelles austauschbares Zubehör, zumeist Spezial- und Möbelbürsten. Das Saugrohr eines Bodenstaubsaugers mit seinem wechselbaren Bürstenkopf ist das eigentliche Putzwerkzeug und ist über einen Schlauch mit der Geräteeinheit verbunden, die beim Saugen nachgezogen wird.

Die Handstaubsauger oder Rüsselstaubsauger besteht aus einem Gerätekörper, der Motor, Gebläse, Filter sowie Beutel enthält. An der Unterseite des Gerätekörpers ist direkt das Saugrohr mit dem Bürstenkopf angebracht. Auf der oberen Seite findet man am Ende eines aus dem Gerät geführten Rohres den Handgriff. Hand- oder Stabstaubsauger bestehen aus einem länglichen Gehäuse, in dem wiederum Motor, Gebläse, Filter sowie Beutel verbaut sind und das direkt in eine breite, schlitzförmige Ansaugöffnung übergeht. Bei diesem Typ gibt es daher kein Saugrohr und keinen Schlauch. An der Oberseite befindet sich wiederum ein Griff. Beide Gerätearten müssen im Ganzen beim Saugen gehalten und über den Boden geführt werden. Als Sonderfall sind die Staubsaugerroboter, bei denen alle Komponenten in einem selbstfahrenden Gehäuse verpackt sind, zu erwähnen.

Die Reinigung der verschmutzen Luft kann auf drei Arten erfolgen:

  • Filterbeutel
  • Multizyklontechnologie
  • Wasserfilter

Noch immer am beliebtesten sind Sauger, bei denen Filterbeutel den Staub und Schmutz aufnehmen. Diese bestehen aus mehrlagigen Papierfilterschichten oder Vliesstoff, wodurch auch sehr feine Staubpartikel ausgefiltert werden. Diese Filterbeutel müssen regelmäßig getauscht werden, damit die Saugleistung erhalten bleibt und die Motoren der Staubsauger nicht überstrapaziert werden.

Immer populärer werden beutellose Staubsauger. Hier wird im eintretenden Luftstrom ein Wirbel, ein Zyklon, erzeugt, wodurch die Staubteilchen durch die Fliehkraft nach außen gedrückt und abgeschieden werden. Diese Fliehkraftabscheider arbeiten bei regelmäßiger Staubentleerung geruchfrei, auch erfolgt bei diesen Systemen keine langsame Minderung der Saugleistung durch den eingesaugten Schmutz. Heute sind fast nur mehr Geräte mit der Multizyklontechnologie im Handel, bei denen die Reinigung der Luft in bis zu drei Zyklonstufen durchgeführt wird.

Bei der Reinigung mit einem Wasserfilter kann vor allem für Allergiker das Raumklima verbessert werden. Außerdem spart man sich das Nachkaufen von teuren Staubsaugerbeuteln.

Vor allem bei Staubsaugern die im gewerblichen und industriellen Bereich verwendet werden, kann die Schmutzfilterung auch durch Wasser erfolgen. Dabei wird der Luftstrom durch einen sich schnell drehenden Rotor, den Seperator, in Rotation versetzt. Der Staub setzt sich in einem Wasserbad ab, welches nach jedem Saugvorgang entleert werden muss. Geschieht das nicht, so droht Schimmelbildung bzw. eine Verkeimung des Gerätes. Je nach Hersteller und Einsatzzweck können bei Nasssaugern auch noch zusätzliche Filter verbaut sein. Nasssauger können auch bei nassem Schmutz eingesetzt werden. Da die Geräte nur mittels Luftstrom reinigen, sind Böden, Teppiche und Möbelflächen kaum Belastungen ausgesetzt, zusätzliche Reinigungsmittel werden nicht benötigt. Modere Sauger nehmen schon bei einer geringen Saugleistung viel Schmutz auf. Der Energieverbrauch und die Effizienzeinstufung der Geräte wird mittels spezieller Energielabel angezeigt.

Der Staubsauger: Ein Putzgerät außer Konkurrenz

Auf moderne Staubsauger kann beim Putzen heute fast nicht mehr verzichtet werden. Es gibt kaum andere elektrisch betriebene Reinigungsgeräte, die derart praktisch und handlich aufgebaut sind. Für kleine Bodenflächen kann man auf manuelle Wischhilfen, die mit Mikrofasertüchern den Staub binden, zurückgreifen. Vor allem als Staubsauger noch wesentlich teurer als heute waren und als ein Luxusgut galten, waren manuelle Teppichkehrer beliebt. Diese Geräte können durch drehende Walzenbürsten Staub und Verschmutzungen von textilen Bodenbelägen zwar relativ gut entfernen, sind allerdings anstrengend und umständlicher zu bedienen. Bei großen zu reinigenden Flächen kommen Putzfahrzeuge zur Verwendung, die im Grunde genommen auf dem Nasssaugerprinzip funktionieren. Naturgemäß sind die Einsatzbereiche dieser Maschinen im gewerblichen Bereich zu finden. Auch Dampfreiniger sind im Haushalten öfters zu finden. Sie werden beim Fenster- und Fliesenputzen verwendet, die Reinigung erfolgt allerdings mit heißem Dampf der den Schmutz löst. Dieser muss dann mit per Handarbeit weggewischt werden, Chemikalien sind bei diesem Putzvorgang nicht notwendig.

Hersteller von Staubsaugern - Immer mehr Produzenten auf dem Markt

Durch den großen Bedarf an Staubsaugern gibt es weltweit eine fast unüberschaubare Zahl an Produzenten dieser Putzhilfen. Daher ist es sehr hilfreich einen Überblick über alle wesentlichen Produkte zu erhalten und sich den Staubsauger Test genauer anzuschauen. Der Test zeigt nicht nur alle Hersteller und Marken von Staubsaugern, sondern unzieht den Staubsauger auch gleichzeitig einem Vergleich. Das Testergebnis aus dem Test kann bei der Kaufentscheidung helfen und nur Vorteile bringen.

Weltweit eine riesige Zahl von Produzent

Vor allem große Hersteller von Haushalts- und Elektrogeräten haben eigene Produktlinien von Saugern. In unseren Breiten sind als bekannteste Marken Firmen wie Miele, Siemens, Philips, AEG, Progress, Bosch oder Nilfisk zu nennen. Dazu kommen besonders innovative Hersteller wie die Firma Dyson als Wegbereiter von Zyklonstaubsaugern oder Vertriebsspezialisten wie die Vorwerk-Gruppe, deren Staubsauger nur direkt ohne Zwischenhändler verkauft werden. Eine große Anzahl an asiatischen Produzenten wie Haier, Samsung oder LG drängen mit immer aktuelleren Geräten wie z.B. Staubsaugerrobotern auf den Markt. Ergänzt wird dieses Angebot durch diverse Handelsmarken, von denen für ganz Europa ein großer Teil bei der Firma EIO in Thüringen produziert wird. Auch die US Firma Hoover, die als Erfinder der modernen Staubsaugertechnik gilt, gehört weltweit noch immer zu den ganz Großen der Staubsaugerbranche.

Topmodelle dank großem Know-How immer empfehlenswert

Bei etlichen Herstellern erkennt man auch als Laie die langjährige Erfahrung und das umfassende Know-How, das in den Spitzengeräten steckt. Bei Miele gehören z.B. die Staubsauger der Complete C3 EcoLine Baureihe zum modernsten, was man im Bereich Bodenstaubsauger finden kann. Siemens glänzt mit dem Modell VSQ8532S, welches sowohl bei der Reinigungsleistung, der Energieeffizienz, Geräuschentwicklung und bei den Emissionen laut Energie-Label in der A-Klasse angesiedelt ist. Bosch kann mit dem beutellosen Roxxx Home Professional Bodenstaubsauger und seiner SensorBagless Technology sowie dem vollautomatischen SelfClean System voll überzeugen. Im Test können die Testberichte zu den einzelnen Modellen nachgelesen werden.

Gute Staubsauger, aber nicht als Hauptstandbein

Etliche Produzenten bieten zwar hervorragende Sauger an, legen ihr Hauptaugenmerk aber auf andere Geräteklassen. Dazu gehören Hersteller wie Miele mit einem fast unüberschaubaren Programm von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Herden und Kühlschränken. Siemens ist ebenfalls in diesen Bereichen ein wichtiger Anbieter und ist für seine hochwertigen Küchenausstattungen und Waschmaschinen bekannt. Zusätzlich ist der Konzern in fast allen technischen Industriebereichen wie z.B. der Konstruktion und Fertigung von Kraftwerken oder Zügen tätig. AEG ist ein Spezialist bei der technischen Ausstattung von Küchen, Waschmaschinen und Trockner sind ebenfalls eine wichtige Produktsparte. Auch Philips setzt primär auf Unterhaltungselektronik wie HiFi Komponenten und Fernseher, elektrische Kosmetikgeräte, kleine Küchengeräte wie Mixer, aber auch auf Weißware. Kärcher gehört ebenfalls zu den Herstellern, die Reinigungsgeräte herstellen, deren Fokus aber eher auf Hochdruckreinigern liegt. Für Hochdruckreiniger ist Kärcher auch die bekannteste Marke weltweit. All diese Hersteller sind mit ihren Putzgeräten in unserem Test angetretten und konnte teilweise sogar Testsieger werden. Im Testbericht erfahren Sie mehr über den Testsieger jeder Kategorie.

Anwendungsgebiete von Staubsaugern

Mit Staubsaugern können fast alle Fläche von Staub gereinigt werden, je nach Bodenart gibt es spezielle Bürsten zum Umstecken. Glatte Böden wie Parkett werden mit Borstenbürsten abgesaugt, Teppiche können mit borstenlosen Saugbürsten staub- und Schmutzfrei gemacht werden. Mit kleinen schwenkbaren Möbelbürsten können Regale, Sofas und dergleichen leicht abgesaugt werden. Spitze Luftdüsen eignen sich für enge Winkel und Ecken genauso wie für tiefere Fächer. Mit Staubsaugern können so gut wie alle losen Verschmutzungen entfernt werden, festklebender Schmutz lässt sich allerdings nicht beseitigen. Spezielle Sicherheitsvorkehrungen sind beim Staubsaugen nicht notwendig, außer der Beachtung der allgemeinen Regeln, die beim Umgang mit elektrischen Geräten gelten.

Die wichtigesten Gebote für das Reinigen

Jeder reinigt seine Wohnung nach den eigenen Bedürfnissen, jedoch gibt es einige ausgeklügelte Tipps die man beachten sollte damit das Putzen noch schneller und leichter von der Hand geht.

Reinigungstipp zu beachten
Schmutz direkt entfernen Es ist viel einfacher Flecken und Schmutz direkt zu entfernen, noch bevor sie die Möglichkeit haben auszutrockenen. Oft werden Verschmutungen bewusst übersehen um diese beim nächsten Großputz zu reinigen. Wenn man dies vermeiden kann, hat man es beim Großputz viel einfacher.
Vor dem saugen immer zuerst aufräumen Der Unterschied zwischen dem putzen und aufräumen liegt darin, dass man beim Aufräumen alle Gegenstände an den ordnungsgemäßen Platz bringt und beim putzen die Wohnung von Staub und Verschmutzungen säubert. Vor dem Putzen sollte daher immer zunächst aufgeräumt werden damit zum einen das Putzen leichter fällt und man sich zum anderen dauerhaft in den eigenen vier Wänden wohlfühlen kann. Unser Tipp: räumt man alles gleich weg wenn man es sieht, liegt beim Putzen nichts mehr herum.
Erst trocken reinigen und dann nass durchwischen Bevor die Wohnung nass gewischt wird sollte zuvor immer trocken gesaugt oder gefegt werden. Das Nassreinigen dient nämlich lediglich dazu dass zu reinigen, was bei der Trockenreinigung übrig geblieben ist.
Erst die Decke dann den Boden reinigen Das Prinzip einer ordentlichen Reinigung ist ganz einfach: Oben anfangen und nach unten hin vorarbeiten. Wer so argiert wird schnell merken wie einfach es ist und wie wenig Staub und Schmutz übrig bleibt wenn man richtig putzt.
Verbinden Sie das Reinigung mit Spaß Musik aufdrehen, laut mitsingen, tanzen und am besten noch bei offenem Fenster! Wer sich aus dem, für die meisten Menschen nervigen, putzen einen Spaß macht kann sein Denken vollkommen ändern und das putzen mit etwas sehr positivem verbinden. Dann wird das wöchentliche Ritual nicht mehr als lästige arbeit angesehen sondern man freut sich richtig darauf.

Persönliche Situationen beim Staubsauger Kauf mit einbeziehen

Beim Kauf eines neuen Staubsaugers sollte man darauf schauen, dass das Gerät für die zu saugenden Fläche richtig dimensioniert ist. Die Hersteller geben dafür Empfehlungen an. Wenn man auf unterschiedlichen Etagen saugt, sollte auch auf das Gewicht des Staubsaugers besonders beachtet werden. Ob man ein Gerät mit oder ohne Filterbeutel kaufen möchte ist letztendlich eine persönliche Entscheidung. Empfehlenswert ist es auch etwas längerfristig zu denken und auf eine hochwertige Ausführung des Staubsaugers und auf die Verwendung von stabilen Materialien zu achten. Bei bekannten Markenherstellern kann man sicher sein, dass auch nach vielen Jahren noch Ersatzteile für die Sauger erhältlich sind. Ob man zu einem Saugroboter greift, ist auch von der Wohnungseinrichtung abhängig. Zu viele im Raum verteilte Möbelstücke stellen so manchen Roboter auf die Probe und lassen das Reinigungsergebnis eher mau aussehen.

Empfehlenswert ist es auch darauf zu achten, dass das Zubehör komplett im Gerätekorpus verstaut werden kann. So ist das anbringen und verstauen von Zubehör am Gerät sehr einfach und praktisch.

Wie schon erwähnt sind Staubsauger der höheren Preisgruppen wegen ihrer besseren Verarbeitung und der hochwertigeren Materialien vorzuziehen. Beim langfristigen Einsatz zeigt sich, dass Saugrohre aus Metall in allen Bereichen die bessere Wahl sind. Sie sind stabiler und können weder brechen noch an den Enden absplittern. Auch sind Schlauch und Bürste nicht nur aufgesteckt sondern mit soliden aber leicht zu öffnenden Klick-Verschlüssen gesichert. Wie wichtig das ist merkt man dann, wenn sich die Bürste oder der Saugschlauch bei günstigeren Modellen während des Saugvorganges löst und immer wieder neu aufgesteckt werden muss. Preiswerte Staubsauger haben oft nur einen Zubehörhalter der am Schlauchende angeklippt werden kann und dort leider nicht sehr solide befestigt ist. Deswegen verzichtet man mit der Zeit auf diese Befestigung, platziert das Zubehör irgendwo in der Wohnung und hat es beim Saugen nicht gleich zur Hand, schlimmstenfalls verlegt man es sogar.

Die Wohnungssituation ist beim Staubsauger Kauf sehr wichtig

Die Größe der Wohnung ist ein wesentlicher Faktor der betrachtet werden muss, wenn es darum geht sich einen neuen Staubsauger anzuschaffen. Möchte man sich einen Akkusauger anschaffen ist die Betriebsdauer des Akkus sehr wichtig und wer nun eine kleine Wohnung hat braucht hier weniger Laufzeit beim Staubsauger als jemand der eine größere Wohnung hat. Es gibt gewiss nichts unangenehmeres als den Saugvorgang während der Reinigung abbrechen zu müssen, weil der Staubsauger keine Power mehr hat. Außerdem spielt bei großen Wohnungen auch die Kablellänge eine Rolle, denn das lästige umstecken des Stromkabels kann bei großen Wohnungen sehr nervig sein und die Freude am Putzen senken. Bei einer kleinen Wohnung von ca. 60 m² sollte der Staubsauger eine Kabellänge von mindestens sechs Metern haben, um ein angenehmes Reinigen zu ermöglichen. Hat man die Fußboden mit Teppichen ausgelegt, macht es beispielsweise keinen Sinn sich einen Staubsauger-Roboter anzuschaffen, denn dieser hat so seine Probleme mit Teppichen. Je nach Wohnungsgröße und Bodenbelag kann ein andere Staubsauger aus unserem Staubsauger Test sinnvoll sein.

Geeignete Staubsauger für Allergiker

Wer mit einer Allergie zu kämpfen hat muss wohl oder übel auch beim Kauf eines Staubsaugers einige wichtige Dinge beachten. Es gibt nämlich besondere Staubsauger die für Allergiker geeignet sind. Diese haben oftmals einen Filter für Schwebstoffe (HEPA), der auch kleinste Partikel wie Pollen, Bakterien oder Milben aufsaugt und einfängt. Dadurch können beim wöchentlichen Wohnungsputz die Gründe für die Allergien direkt beseitigt werden. Es wurden auch Staubsauger ohne Beutel für Allergiker entwickelt die diese Milben, Pollen und Bakterien aufsaugen und sicher verschließen können. In unserem Staubsauger Vergleich finden Sie auch einen passenden Staubsauger der für Allergiker geeignet ist. Selbstverständlich verschwindet die Allergie nicht von heute auf morgen weil man sich einen neuen Staubsauger für Allergiker gekauft hat, aber was diese besonderen Geräte erreichen können ist, dass sich Allergiker etwas wohler fühlen können in den eigenen vier Wänden weil die Milben, Bakterien und Pollen in der Wohnung keine Chance mehr haben.

Spezielle Filtersysteme für Allergiker

Filtersystem Besonderheit
Beutelsystem Bei Saugern mit Beutel sollte immer darauf geachtet werden, dass ein extra Feinfilter vorhanden ist, der den Feinstaub nicht wieder aus dem Sauger entweichen lässt. Im besten Fall wechselt jemand ohne Allergien den Beutel, da beim entleeren Feinstaub freigesetzt werden kann.
beutellos Der Feinstaub wird in einem Schmutzbehälter festgehalten und kann nach jeder Reinigung entleert werden. Einige beutellose Putzgeräte haben sogar einen zusätzlichen Feinstaubfilter integriert, welcher speziell für Allergiker eingebaut wurde.
Wasserfiltersystem Bei einem Wasserfilter setzt sich der Feinstaub auf dem Wasser im Abwasserbehälter ab. Dadurch können die feinen Partikel nicht mehr aus dem Sauger gelangen.

Welchen Bodenbelag habe ich und welcher Staubsauger eignet sich für mich?

Einer der Gründe dafür, dass soviel neue Modelle auf den Markt kommen liegt darin, dass es immer mehr verschieden Fußböden in unseren Häusern gibt. Viele menschen haben heutzutage nicht nur ein Bodenbelag, sondern beispielsweise Fliesen in der Küche, Laminat im Wohnzimmer und Parkett im Kinderzimmer. Dies stell unsere Hausfrauen vor eine schwierige herausvorderung, denn nicht jeder Bodenbelag kann einfach und schnell mit einem Bodenstaubsauger gründlich gesäubert werden. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines Staubsaugers erst einen Überblick darüber verschaffen was für Boden man reinigen möchte. In unserem Staubsauger Test wurden mehrere hundert Staubsauger für Sie getestet und für jeden Staubsauger-Typen die Bodenbelege herausgefilterter für die sich der jeweilige Staubsauger eignet. Ein Dampfsauger eignet sich beispielsweise für Fliesen, Laminat, Parkett und Teppiche genauso wie ein Akkusauger. Mit einem Bodenstaubsauger werden sie die Fliesen im Bad nie so sauber gereinigt bekommen wie mit einem Dampfsauger, daher sollte man sich vor dem Staubsauger kaufen Gedanken darüber machen was man eigentlich damit reinigen möchte.

Wieviel Watt sollte mein Staubsauger haben?

Viele machen den Fehler beim Staubsauger kaufen oder beim Staubsauger Test auf die Wattzahl zu achten, denn es spielt für die Saugleistung überhaupt keine Rolle wieviel Watt der Staubsauger verbraucht. Die Wattleistung sagt lediglich aus wie viel Strom das Gerät benötigt um überhaupt zu laufen. Es ist also falsch anzunehmen, dass die Reinigungsleistung mit der Wattzahl der Geräte zusammenhängt. Anstatt auf die Wattzahl zu achten, sollte man lieber auf die Abstimmung von Motor, Rohr und Bürsten oder Düsen achten, denn diese sind ausschlaggebend für die Saugleistung eines Staubsaugers.

Die Wattleistung entspricht dem Stromverbrauch der Geräte und nicht der Saugleistung!

Die EU-Verordnung für Staubsauger senkt seit Jahren die zugelassene Wattzahl für neue Staubsauger und will so den Stromverbrauch der Staubsauger über die Jahre kontinuierlich senken. Die maximale Nennleistungsaufnahme liegt seit ende 2014 bei unter 1.600 Watt und die EU-Verordnung erlaubt ab 1. September 2017 nur noch den Verkauf von Staubsaugern die unter der Nennleistungsaufnahme von 900 Watt liegen. Mehr dazu erfahren Sie beim Umweltbundesamt.

Was sagt mir eigentlich das Filtersystem und die Energieeffizienzklasse über den Staubsauger aus?

Welcher der beste Staubsauger ist kann das Filtersystem nicht sagen, aber es gibt dem Nutzer wichtige Informationen zum Thema Energieeffizienzklasse des Staubsaugers. Die Energieeffizenzklassen werden zwischen 1 und 17 eingestuft und lassen eine Aussage darüber treffen, wie effektiv der Staubfilter des Staubsaugers arbeitet und wieviel Feinstaubpartikel wieder in die Raumluft gelangen. Heute werden die Stufen von A+++ bis D klassifiziert. Hierbei gilt, je größer die Zahl der Energieeffizenzklasse desto besser und effektiver arbeitet der Staubsaugerfilter und desto weniger Feinstaubpartikel gelangen beim Saugen in die Raumluft.

Welche größe haben die Staubsauger und wie verstaue ich diese am besten?

Wer einen Smart fährt hat es beim Parken oft einfacher einen Parkplatz zu finden und kommt auch in kleinere Lücken. Wer aber mehr Luxus möchte und sich eine schöne Limousine kauft, besorgt sich entweder einen Garangenstellplatz oder nimmt die Zeit für die Parkplatz Suche in Kauf. Und so lässt sich auch der Entscheidung über den neuen Staubsauger gut beschreiben, denn ein Staubsauger-Roboter oder ein Wischroboter sind schnell “geparkt” und verstaut. Ein Staubsauger der beutellos ist ist hingegen größer und die Parkplatz Suche für dieses Gerät ist zwar etwas mühsamer, da das Gerät größer ist, jedoch findet man auch hierfür einen Platz. Bei Industriesaugern sieht die Sache meist etwas anders aus, da die Geräte zum einen schwerer und zum anderen noch größer sind.

Leistungsstarke Sauger sind größer und brauchen mehr Platz zum verstauen. Wohingegen kleinere Geräte sich zwar besser verstauen lassen, aber oftmals weniger Leistung haben.

Dafür lässt sich mit diesem Gerät verschiedenster Schmutz aufsaugen und teilweise sogar Feuchtigkeit, daher ist es immer eine Frage dessen, was man für ein Auto fahren möchte oder eben welche Reinigungen man mit dem Staubsauger alles durchführen möchte. Wer eine Limousine fahren möchte sollte sich die Zeit zum parken nehmen oder sich eine geeignete Garage suchen. Ein Industriestaubsauger lässt sich beispielsweise auch sehr gut in der Garage oder im Keller aufbewahren. Je nachdem wieviel Platz man in der Wohnung hat lassen sich aber auch solche Geräte gut verstauen.

Der Akku-Staubsauger für grenzenlosen Freiraum

Für Menschen die sich gerne kabellos durch die eigenen vier Wände bewegen ist ein Akku-Staubsauger die ideale Lösung. Die Geräte ermöglichen das Reinigen der gesamten Wohnung ohne auch nur einmal das Kabel umstecken zu müssen, denn die Geräte laufen mit Akku-Power. Was man bei den Staubsaugern mit Akku jedoch beachten muss, ist die Laufzeit des Akkus und welche Fläche damit gereinigt werden soll. Auch die Art des Akkus der eingebaut ist spielt eine Rolle wie gut das Gerät ist. Man unterscheidet zwischen folgenden Akkus:

  • NiMH (Nickel-Metallhydrid-Akku)
  • Li-Ionen (Lithium-Ionen-Akku)
  • Li-Po (Lithium-Polymer-Akkus)

In unserem Staubsauger Test haben wir die Laufzeiten der Akku-Sauger genauer betrachtet und analysiert. Die Ergebnisse können Sie unserem Test für Akkusauger entnehmen. Die Laufzeit der Geräte liegt zwischen 30 bis 60 Minuten und ist auch abhängig vom Gebrauch und der eingestellten Leistungsstufe. Wer eine sehr große Wohnung hat sollte vorher prüfen, ob das gewünschte Gerät auch die gewünschte Betriebslaufzeit hat, um die gesamte Wohnung in einem Wisch zu reinigen.

Für den Frühjahresputz gut ausgerüstet

Die Sonne hat sich bereits mehrfach gezeigt und nun wird es wieder Zeit die Wohnung auf Vordermann zu bringen und den Frühjahresputz einzuleuten. Für viele liegt beim Fühjahresputz ein Fokus auf den Fenstern, da die Sonnenstrahlen den über den Winter angesammelten Schmutz am Fenster deutlich aufzeigen. Für die Mehrheit ist der Frühjahresputz eine mühselige Arbeit, denn das schrubben und einseifen der Fenster macht einfach kein Spaß, da der Schmutz sehr hartnäckig sein kann. Dies muss aber nicht sein, denn die Fenstersauger machen aus der mühseligen Arbeit ein Kinderspiel. Auch wenn der Schmutz sich über den Winter hartnäckig angesetzt hat, lässt sich ohne Kraft aufzuwenden das Fenster immer und immer wieder einseifen und absaugen und man bekommt alle Fenster ohne mühe sauber. Die Sonnenstrahlen haben so die Möglichkeit problemlos durch das Fenster in die Wohnung zu gelangen und können so jeden Tag ein lächeln in unser Gesicht zaubern. Der Vorteil des Fenstersaugers ist, dass zum Frühjahresputz nicht nur die Fenster gehören und man damit problemlos auch das Bad reinigen kann. Was Sie noch alles mit einem Fenstersauger anfangen können, können Sie in unserem Fenstersauger Vergleich nachlesen.

Vergleichstabelle mit allen Staubsaugern

Um die Auswahl des perfekten Saugers zu vereinfachen haben wir in all unseren Sauger-Kategorien im Test eine Vergleichstabelle erstellt. Alle veröffentlichten Testberichte und Testergebnisse können in der jeweiligen Kategorie durchstöbert werden. Die Testberichte und Testergebnisse solle als Hilfestellung dienen und die Auswahl für den passenden Sauger vereinfachen. Der Testsieger muss nicht immer auch der passende Sauger für jedermann sein. Daher emfehlen wir die wichtigsten Daten wie Ausstattung, Leistung sowie Energiedaten bei allen infrage kommenden Modellen genauer zu betrachten und die Testberichte zu vergleichen. So kann sich seinen eigenen Testsieger finden und das richtige Modell kaufen. Die Vergleichstabellen versorgen Sie mit allen wichtigen Informationen über getestete Staubsauger.